Mittwoch, 01.06.2005
Wut nach Leben
Es ist die Wut nach Leben - angetrieben von Sehnsucht, heilige Unzufriedenheit.
Die stille Schönheit eines Sonnenuntergangs, verbunden mit dem Gefühl, genau in diesem Moment trotz allem irgendwie lebendig zu sein
Es ist die Wut nach Leben. Es ist ein Absprung in die Zukunft.
Die stille Schönheit eines Sonnenuntergangs, verbunden mit dem Gefühl, genau in diesem Moment trotz allem irgendwie lebendig zu sein
Es ist die Wut nach Leben. Es ist ein Absprung in die Zukunft.
Donnerstag, 05.05.2005
Wieder zurück
Totgesagte leben länger, sacht man so. Nein, dieses Weblog ist nicht tot, auch wenn ich sehr, sehr lange keinen Beitrag mehr geschreiben habe. Ich werde nun wieder einsteigen.
Stürmische Zeiten. Mein Fundament wurde erschüttert. Das Fundament des Glaubens, mein Gottesbild und meine Vorstellung von Gemeinde. Viele Gespräche und Gebete, schmerzhaftes Suchen - und ein Gefühl, völlig alleine zu sein.
Und zerbrochene Träume, um einen neuen Weg zu ermöglichen. Es ist so wichtig, von Zeit zu Zeit das eigene Fundament zu hinterfragen - und wieder bei Null zu beginnen.
Ich blicke in die Zukunft, ohne zu wissen, was ich sehen werde. Ein neuer Traum, eine neue Vision reift heran. Langsam. Ungewiss. Leben auf Intenstivstation. Im Rückblick vorwärts gehen.
Verstörung. Dekonstruktion. Leben ist Suche und Sehnsucht. Ich will suchen, bis ich die Antwort ohne Frage gefunden habe.
Dienstag, 01.03.2005
Still burning inside
My God
My church
My friends
And our lost and wounded generation
This is what I'm burning for.
Montag, 28.02.2005
Gebet
Gott, ich will wissen, wie du wirklich bist.
Zerbrich die falschen Bilder deines Wesens in mir, auch wenn ich dann das bisherige Fundament meines Glaubens verliere.
Ich will nicht an ein durch Menschen verzerrtes Bild glauben. Ich will danach suchen, wie du wirklich bist. Lass mich finden und von Neuem suchen, wenn ich denke, bereits gefunden zu haben.
Und nur wenn ich danach suche, wie du wirklich bist, werde ich finden, wie ich selbst bin.
Montag, 21.02.2005
Nein
Wenn ich selbst die Einträge meines Weblogs aus den letzten Tagen betrachte, stelle ich fest, wie sehr sie von Frustration, Zynismus und Depression gekennzeichnet sind. Das muss ein Ende haben!
Ich sage "Nein!" zu einer lähmenden Apathie, die mich nur immer wieder auf die negativen Dinge blicken lässt. Ich entscheide mich ein weiteres Mal gegen das Selbstmitleid und gegen depressives Gedankengut. Ich sage "Nein!".
Und ich entscheide mich dafür, auf meinen Gott zu sehen. Vielleicht ist es die stärkste Waffe des Feindes, uns apathisch und depressiv werden zu lassen. Und man sagt, Selbstmitleid ist wie Heulen an der Brust des Teufels.
Es ist Zeit für eine heilige Revolution. Ich will kämpfen. Das ist eine Absage an den Feind. Mach' doch deinen Dreck alleine!
Samstag, 19.02.2005
Ironie
Es wäre doch gelacht, wenn ich nicht weinen könnte...
Umsonst geträumt
Umsonst geträumt - und ein weiteres Mal stehe ich vor den Scherben meiner eigenen Wünsche und Vorstellungen. Und vielleicht habe ich sie selbst zerstört, weil ich daran festgehalten habe.
Und du sagst, ich solle nicht traurig sein, weil es der richtige Weg ist. Und ich sage, daß es wohl irgendwie richtig sein muss, weil die Wahrheit schmerzhaft ist und die Wirklichkeit oftmals auch.
Trotzdem bleiben unbeantwortete Fragen zurück. Oder kann es sein, daß Träume nur dann zerbrechen, wenn sie einer größeren Wirklichkeit im Weg stehen? Wenn das eine Antwort ist, will ich bereit sein, immer wieder vor den Scherben zu stehen, nur damit ein falscher Weg korrigiert werden kann.
Und du sagst, ich solle nicht traurig sein, weil es der richtige Weg ist. Und ich sage, daß es wohl irgendwie richtig sein muss, weil die Wahrheit schmerzhaft ist und die Wirklichkeit oftmals auch.
Trotzdem bleiben unbeantwortete Fragen zurück. Oder kann es sein, daß Träume nur dann zerbrechen, wenn sie einer größeren Wirklichkeit im Weg stehen? Wenn das eine Antwort ist, will ich bereit sein, immer wieder vor den Scherben zu stehen, nur damit ein falscher Weg korrigiert werden kann.
Mittwoch, 16.02.2005
New kids on the blog
Die Blog-Gemeinde wächst von Tag zu Tag, und das ist geil. Claudi, meine Mitbewohnerin und Schwester im Herrn ist nun auch per Weblog erreichbar:
http://tuilin.blogg.de
Lesenswertes über dieses und jenes, über Dies- und Jenseitiges und wieder zurück. Kuckt mal.
Realistisch
Werde Realist und fange endlich an, zu träumen
Dienstag, 15.02.2005
Almost feels okay
And I'm leaning on this broken fence between past and present tense. And I'm loosing all those stupid games that I swore I'd never play. But it almost feels okay.
(The Weakerthans)